Bonsai-Bäume sind „normale“ Bäume, die durch spezielle Kulturmaßnahmen (Techniken, Pflege) klein gehalten werden. Bei diesen sogenannten Indoor- oder Zimmer-Bonsai handelt es sich um tropische oder subtropische Pflanzenarten – und diese Tatsache muss bei der Pflege stets berücksichtigt werden.

Die allgemeine Regel bei der Pflege
Licht, Luftfeuchtigkeit, Wärme, Wasser und Nahrung in der richtigen Dosierung sind unentbehrlich.







Bonsai-Bäume sind „normale“ Bäume, die durch spezielle Kulturmaßnahmen (Techniken, Pflege) klein gehalten werden. Bei diesen sogenannten Indoor- oder Zimmer-Bonsai handelt es sich um tropische oder subtropische Pflanzenarten – und diese Tatsache muss bei der Pflege stets berücksichtigt werden.

Die allgemeine Regel bei der Pflege
Licht, Luftfeuchtigkeit, Wärme, Wasser und Nahrung in der richtigen Dosierung sind unentbehrlich.






Standort
Stellen Sie den Bonsai an einen möglichst hellen Platz – einen Standort in (dauerhaft) praller Sonne hinter Glas oder über einem Heizkörper gilt es jedoch zu vermeiden, da die Temperaturen dort zu hoch werden!












Temperatur
Achten Sie darauf, dass die Temperatur niemals unter 15°C fällt oder über 30°C steigt.













Licht
Ein Bonsai kann nie zu viel Licht bekommen. Das heißt allerdings nicht, dass alle Bonsai direktes Sonnenlicht vertragen – schon gar nicht hinter Glas an einem Fenster auf der Südseite. Ein Standort in 1 bis 2 m Entfernung von einem Südfenster ist optimal.













Luftfeuchtigkeit
In der Regel sind die meisten Wohnzimmer (mit Zentralheizung) für Bonsai zu trocken. Eine gute Methode, um dieses Problem zu lösen: Den Bonsai in eine große, mit Tongranulat (z.B. Argex) gefüllte Unterschale stellen und diese mit Wasser füllen. So wird um den Bonsai herum ein Mikroklima geschaffen. Das Wasser darf jedoch nicht bis zum Topfrand reichen!














Wasser
Je höher die Temperatur, desto mehr Wasser benötigt der Bonsai, denn über die Erde und die Blätter wird Wasser verdunstet. Die Erde muss sich immer feucht anfühlen, doch die Wurzeln des Bonsais dürfen nicht dauerhaft im Wasser stehen, da sonst Wurzelfäule auftreten könnte. Bedenken Sie, dass ein Bonsai keine Sumpfpflanze ist. Die beste Art der Wasserversorgung ist, den Bonsai bis zum Topfrand in ein mit Wasser gefülltes Gefäß zu tauchen und daraufhin abtropfen zu lassen.













Nahrung
Wie alle lebenden Organismen braucht auch ein Bonsai Nahrung. Erhältlich ist diese Nahrung in Form eines um Spurenelemente ergänzten (Bonsai-)Düngers mit niedrigem N-P-K-Wert. Verabreichen Sie die angegebene Menge vom Frühling bis zum Herbst etwa alle zwei Wochen und im Herbst und Winter ein Mal pro Monat.












Pflege
Wenn der Bonsai lange dünne Triebe mit größeren Blättern und größeren Internoiden (Abständen zwischen den Blättern) bildet und die Farbe der Blätter dabei viel heller ist, leidet die Pflanze unter Lichtmangel. Für ein kompaktes Wachstum mit dichter und feiner Verzweigung sollten Sie die Zweige auf zwei Blätter zurückschneiden – das allerdings nicht, bevor mindestens sechs Blätter vorhanden sind. Den Bonsai alle zwei Jahre umtopfen und dabei die Wurzelmasse um ein Drittel reduzieren. Vergessen Sie nicht, den Bonsai daraufhin im Topf zu fixieren. Als Topferde Bonsai-Erde oder Akadama (japanisches Tongranulat) verwenden.








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